Fitness Performance Elite Trainingsboden DZ "Leicht Rot Gesprenkelt"
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EAN: 4251469337572 | Artikelnummer: 3757
Der Fitness Performance Elite Trainingsboden ist ein kalibrierter Sportboden aus PU gebundenem Gummigranulat für Innenräume. Er verbindet eine sehr dichte, druckfeste Platte mit einem nahezu fugenlosen Flächenbild. Gemacht ist er für den täglichen Einsatz im Fitnessstudio, in der CrossFit-Box, bei HYROX und im ambitionierten Homegym.
Doch wie wird der Trainingsboden so präzise?
Der Fitness Performance Elite Trainingsboden wird zunächst als übergroßer Rohling gepresst. Dann bekommt er Zeit. Erst nach einer ausreichend langen Abkühl- und Reifephase wird er zugeschnitten. Jede Platte wird rundum präzise auf ihr Sollmaß geschnitten. So entstehen saubere Kanten, minimale Toleranzen und eine sehr gute Maßhaltigkeit. Daher passen die Platten beim Verlegen so genau zusammen.
Warum sieht die Fläche aus wie aus einem Guss?
Der Fitness Performance Elite Trainingsboden verfügt über eine Puzzleverzahnung, die exakt und ohne Fase geschnitten ist. Die Platten liegen dicht an dicht. Die Fläche wirkt fast wie aus einem Stück. Genau diesen ruhigen, cleanen Look wünschen sich moderne Studios. Für eine Fläche werden immer Platten eines Formats verwendet, denn die Puzzleverzahnung ist für jedes Format optimiert.
Was steckt der Boden im Training weg?
Der Fitness Performance Elite Trainingsboden hat eine hohe physikalische Dichte. Das macht ihn druckfest, griffig und sehr abriebfest. Damit hält er auch im intensiven Studiobetrieb lange durch. Racks, Bänke und Cardiogeräte können direkt auf die Platten gestellt werden. Bei Squats, Deadlifts und Sprints hat man einen festen, stabilen Stand. Zugleich dämpft der Boden Geräusche und Vibrationen, das Training wird spürbar leiser.
Wie wird der Boden verlegt, ergänzt und gereinigt?
Der Fitness Performance Elite Trainingsboden wird schwimmend, also ohne Kleber, verlegt. Die Puzzleverzahnung sorgt für einen stabilen Zusammenhalt der Platten in der Fläche. Bei Bedarf kann die Fläche ohne Beschädigung zurückgebaut werden. Die Randplatten können mit einer Kreissäge oder Stichsäge zugeschnitten werden. Für Höhenunterschiede zu angrenzenden Böden gibt es die passende Randrampe. Für eine höhere Stoßdämpfung oder Schwingungsreduzierung werden Funktionsplatten Typ XX unter den Fitness Performance Elite Trainingsboden gelegt. Zur Reinigung nach dem Training reichen Staubsauger und feuchter Wischmopp, in Studios auch eine Reinigungsmaschine.
Rabatt
Produkt-Highlights
Vorteile
Produktdetails – Material und Struktur
Vergleichswerte
Bei einem mehrlagigen Aufbau aus Gummiplatten lassen sich Tragfähigkeit, Dämpfung und Aufbauhöhe an die jeweilige Nutzung anpassen. Oben liegt eine Belagplatte der Baureihe XT. Sie bildet den sichtbaren Bodenbelag und bestimmt seine Abriebfestigkeit. Darunter liegen eine oder mehrere Funktionsplatten vom Typ XX. Beide Plattenarten bestehen aus PU gebundenem Gummigranulat.
Sowohl die Belagplatten der Baureihe XT als auch die Funktionsplatten vom Typ XX sind in unterschiedlichen Dicken und Dichten erhältlich. Durch die Auswahl und Kombination beider Plattenarten lassen sich Aufbauhöhe, Tragfähigkeit und Dämpfung des Bodenaufbaus an den jeweiligen Einsatz anpassen. Deshalb können Aufbauten gleicher Höhe unterschiedlich stark dämpfen.
Ein auf Stoßdämpfung abgestimmter Aufbau kann auf Spielplätzen eine höhere kritische Fallhöhe erreichen. Beim Training mit Gewichten nimmt er einen Teil der Aufprallenergie auf. In Innenräumen verbessert er die Trittschalldämmung und mindert die Übertragung von Körperschall. Unter Maschinen und Anlagen sowie in schwingungsempfindlichen Bereichen verbessert er die Schwingungsdämpfung.
Unter eine Hantelablage kommt eine tragfähige Gummiplatte ab 2 cm Stärke oder ein zweilagiger Aufbau mit einer Funktionsplatte der Klasse 1 als Basis.
Bei einer Hantelablage steht die Tragfähigkeit im Vordergrund. Die dauerhafte Last wirkt über wenige Auflagepunkte als Punktlast auf den Bodenbelag. Beim Absetzen oder Fallen einer Hantel entsteht dagegen kurzzeitig eine Stoßlast auf kleiner Fläche. Der Bodenaufbau soll die dauerhafte Last tragen, ohne zu stark nachzugeben. Zugleich soll er den Stoß dämpfen und die Übertragung von Schwingungen und Körperschall in den Untergrund mindern.
Für einen einlagigen Bodenaufbau ist eine tragfähige Gummiplatte mit mindestens 2 cm Stärke erforderlich. Ein Beispiel ist der Fitness Performance Impact Trainingsboden in 3 cm Stärke. Gummiplatten mit 1 oder 1,5 cm Stärke reichen für die dauerhafte Last einer Hantelablage nicht aus.
Bei einem mehrlagigen Bodenaufbau können die einzelnen Schichten unterschiedliche Dichten und Funktionen haben. Die Funktionsplatte der Klasse 1 bildet die tragfähige Basis und ist nur für den Innenbereich vorgesehen. Darüber bildet eine Belagplatte oder ein fester Fitnessboden wie der Fitness Performance Elite Trainingsboden die sichtbare Nutzschicht. Durch die Auswahl und Kombination der Schichten lassen sich Tragfähigkeit und Dämpfungswirkung auf den Einsatzort und die Nutzung abstimmen.
Unterschiedliche Gummiplatten lassen sich zu einem Sandwichaufbau übereinander verlegen. Die Funktionsplatten vom Typ XX gibt es in drei Dämpfungsklassen. Sie können in beliebiger Zahl und Reihenfolge unter einer Belagplatte kombiniert werden. Jede Funktionsschicht kann eine eigene Dämpfungsklasse, Dichte und Stärke haben. Den sichtbaren Abschluss bildet eine Belagplatte vom Typ XT oder eine andere Belagplatte. Belagplatte und Funktionsplatten können sich in Dichte und Elastizität unterscheiden.
Welche Reihenfolge passt, richtet sich nach dem Zweck der Fläche und der gewünschten Wirkung. Durch die Auswahl und Anordnung der Schichten lassen sich Stoßdämpfung, Tragfähigkeit und die Verteilung von Punktlasten aufeinander abstimmen. Aufbauten mit gleicher Aufbauhöhe können dadurch unterschiedliche Tragfähigkeit, Elastizität und Dämpfung haben.
Die Fugen übereinanderliegender Gummiplattenlagen sollen gegeneinander versetzt sein, sodass keine Fuge direkt über einer anderen liegt. Bei einem mehrlagigen Bodenaufbau wird deshalb jede Lage gegenüber der darunterliegenden verschoben. Die geschlossene Plattenfläche der oberen Lage überdeckt so die Fugen der unteren Lage.
Dieser Fugenversatz vermeidet durchgehende Fugenlinien. Das trägt zu einer gleichmäßigen Oberfläche bei. Im Außenbereich wird außerdem der durchgehende Weg für Bewuchs aus dem Untergrund unterbrochen.
Bei einem mehrschichtigen Bodenaufbau, also einem Sandwichsystem, wird bei abgenutzter Oberfläche meist nur die obere Belagplatte erneuert. Die darunterliegenden Funktionsplatten haben in der Regel eine deutlich längere Lebensdauer und müssen deshalb erst viel später ausgetauscht werden.
Abnutzung und Abrieb betreffen vor allem die Nutzschicht, auf der gegangen, trainiert oder gespielt wird. Direkte Sonneneinstrahlung und Abrieb an der Oberfläche erreichen die Funktionsplatten darunter nicht. Deshalb können sie meistens weiterverwendet werden.
Weil nur die Belagplatte ausgetauscht wird, fallen die Kosten deutlich geringer aus als bei einer vollständigen Erneuerung des Bodenbelags. Beim Austausch kann eine Belagplatte in einer anderen Farbe eingesetzt werden. So ist ein Farbwechsel möglich, ohne den gesamten Bodenbelag neu verlegen zu müssen.
Verschieden große Belag- und Funktionsplatten lassen sich im mehrschichtigen Bodenaufbau miteinander kombinieren. Sie sind nicht für eine deckungsgleiche Verlegung vorgesehen.
Das Nutzmaß der Belagplatte beträgt 44,6 × 44,6 cm oder 97,1 × 97,1 cm. Die Funktionsplatte hat ein Format von 52 × 52 cm oder 104 × 104 cm. Sie wird ohne Verzahnung Stoß an Stoß verlegt. Deshalb stimmen bei ihr Rohformat und Nutzmaß überein.
Die unterschiedlichen Verlegeraster erzeugen den vorgesehenen Fugenversatz. Dadurch liegen die Fugen der beiden Lagen nicht als durchgehende Fugenlinien übereinander.
Die benötigte Menge wird für jede Lage getrennt berechnet. Die zu belegende Bodenfläche ist gleich, die Stückzahl richtet sich jedoch nach dem jeweiligen Nutzmaß.
Ein elastischer Bodenbelag aus PU-gebundenem Gummigranulat mindert Trittschall und den dadurch angeregten Körperschall, indem er Stöße aufnimmt und deren Übertragung auf den Untergrund verringert.
Trittschall entsteht, wenn Gehen, Springen, Möbelrücken oder das Absetzen von Gewichten einen Boden oder eine Geschossdecke in Schwingung versetzt. Diese Schwingungen breiten sich als Körperschall durch feste Gebäudeteile aus und werden in anderen Räumen teilweise als Luftschall hörbar. Auch Maschinen und fest mit dem Gebäude verbundene Anlagen können Körperschall verursachen. Da Körperschall andere Ursachen und Übertragungswege haben kann, lässt er sich nicht allein durch einen Bodenbelag mindern.
Ein Bodenbelag aus Gummigranulat gibt unter Belastung elastisch nach. Dadurch wird der Untergrund weniger abrupt belastet und die Kraftspitze fällt geringer aus. Die innere Dämpfung des Bodenbelags schwächt die verbleibenden Schwingungen zusätzlich. Solche Schallschutzplatten verringern somit die Anregung des Untergrunds durch Schritte, Sprünge und aufprallende Objekte.
Bei höheren Anforderungen können mehrlagige Bodensysteme mit unterschiedlich elastischen Funktionslagen die Stoßübertragung weiter verringern. Ihre Wirksamkeit hängt von den Eigenschaften der einzelnen Lagen, der auftretenden Belastung sowie der vorhandenen Boden- oder Deckenkonstruktion ab.
Der Plattenbedarf für verwinkelte Flächen lässt sich rechnerisch oder mithilfe des digitalen Verlegeplaners ermitteln. Bei unregelmäßigen Flächen ist ein maßstabsgerechter Verlegeplan auf Millimeterpapier empfehlenswert.
Für die rechnerische Methode wird die Fläche am besten im Maßstab 1:100 auf Millimeterpapier gezeichnet, d. h., 1 cm auf dem Papier entspricht 1 m in der Natur. Anschließend wird das Plattenraster über diese Fläche gelegt, d. h., die Platten werden unter Zugrundelegung der Verlegemaße in die Fläche eingezeichnet. Dabei wird leicht erkennbar, an welchen Stellen es Verschnitt gibt. Aus der Zeichnung heraus lässt sich die benötigte Menge der Platten einfach auszählen.
Noch schneller lässt sich der Bedarf mit dem Online-Verlegeplaner ermitteln, der bei jedem WARCO-Produkt im Online-Shop verfügbar ist. Nach Eingabe der Flächenmaße berechnet das Werkzeug automatisch die benötigte Plattenzahl und zeigt ein passendes Verlegemuster an. Auf der Produktseite genügt ein Klick auf „Verlegung planen“. Der Planer funktioniert direkt im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung.
Viele WARCO-Gummiplatten lassen sich ohne Fachbetrieb selbst verlegen – ob als Bodenbelag für Terrasse und Balkon, als Fitnessboden oder als Fallschutzfläche auf dem Spielplatz. Voraussetzung ist, dass Produkt, Untergrund und Aufbau für den jeweiligen Einsatz geeignet sind. Die Platten werden lose ausgelegt und je nach Baureihe durch eine Puzzleverzahnung oder Kunststoff-Steckverbinder miteinander verbunden. Auch die Vorbereitung des Untergrunds und notwendige Randzuschnitte sind mit handwerklichem Geschick gut zu bewältigen.