Gummipflasterstein Pferde VG "Ziegelrot"
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EAN: 4251469370692 | Artikelnummer: 7069
Der Gummipflasterstein für Pferde hat die Doppel-T-Form des klassischen Verbundpflasters und wird auch genauso verlegt. Er besteht aus PU gebundenem Gummigranulat und ist trittelastisch, leise und rutschhemmend. Eine fachgerecht mit Gummipflastersteinen gepflasterte Fläche kann mit Pkw, landwirtschaftlichen Maschinen und mittelschweren Lkw befahren werden, für regelmäßigen Schwerlastverkehr ist sie nicht ausgelegt. Im Verbund klemmen sich die Steine in Längs- und Querrichtung gegenseitig ein und verteilen die einwirkenden Kräfte auf ihre Nachbarsteine.
Warum Gummipflaster für Pferde?
Auf dem Weg vom Stall zur Halle, in der Stallgasse oder auf dem Hof gehen Pferde oft über Beton, Asphalt oder Steinpflaster. Beim Auffußen trifft der Huf dort ungedämpft auf harten Boden. Mit Hufeisen wird nasser Beton zudem schnell glatt, und ein Pferd, das sich erschreckt und zur Seite springt, rutscht leicht weg. Gummipflaster federt den Tritt ab und ist rutschhemmend, für beschlagene Pferde ebenso wie für Barhufer. Der Hufschlag klingt gedämpft und hallt auch in der Stallgasse kaum. Unsichere Pferde gehen auf einem solchen Boden oft ruhiger. Der Doppel-T-Verbund und eine stabile Randeinfassung halten die Steine an ihrem Platz, auch wenn die Pferde antreten oder wenden.
Was bringt Gummipflaster in der Führanlage?
In der Führanlage gehen die Pferde Tag für Tag dieselbe Runde. Ein geschütteter Boden aus Sand oder Hackschnitzeln bekommt dabei schnell eine tiefe Laufspur, staubt im Sommer und wird bei Regen matschig. Er muss regelmäßig abgezogen, gewässert, gelockert und nachgefüllt werden. Gummipflaster bleibt eben, der Belag selbst staubt nicht, und nach einem Regenschauer ist die Bahn gleich wieder nutzbar. Ebenso eignet sich das Pflaster für Paddocks, Waschplätze, Hofflächen und die Wege zu Reitplatz und Weide, also überall dort, wo eine pflegeleichte, sichere und trittelastische Fläche gewünscht ist.
Woraus bestehen Gummipflastersteine?
Sie bestehen aus ELT-Granulat, also aus Gummigranulat aus recycelten Altreifen. Ein Bindemittel aus Polyurethan verbindet die Körner, und unter hohem Druck entsteht ein kompakter Gummistein. Er ist sehr abriebfest, frostbeständig und langlebig und splittert nicht. Neue Gummipflastersteine können anfangs nach Gummi riechen, dieser Geruch verfliegt jedoch bald.
Wie wird Gummipflaster verlegt?
Die Steine werden wie Betonpflaster auf einer verdichteten, tragfähigen und wasserdurchlässigen Tragschicht verlegt. Darauf kommt ein Splittbett, das eben abgezogen wird. Verklebt werden die Steine nicht. Die Fläche braucht ringsum eine feste Randeinfassung, etwa aus Tiefborden, da sich der Verbund sonst auseinanderschiebt. Zuschnitte am Rand lassen sich mit einer Kreissäge einfach selbst passend herstellen. Übergänge zu Beton, Toren und Abläufen werden bündig angeschlossen, damit kein Huf und kein Hufeisen an einer Kante hängen bleibt.
Wohin läuft das Wasser und wie wird die Fläche gereinigt?
Der Gummipflasterstein selbst lässt kaum Wasser durch. Regenwasser, Waschwasser und Urin laufen über das Gefälle ab oder versickern über die Fugen in der Tragschicht. Auf Waschplatz und Stallgasse gehört deshalb ein Gefälle zum Ablauf dazu. Pferdeäpfel und Laub werden abgekehrt, gründlich gereinigt wird mit Kehrmaschine oder Hochdruckreiniger.
Rabatt
Produkt-Highlights
Vorteile
Produktdetails – Material und Struktur
Vergleichswerte
Gehwegplatten aus PU-gebundenem Gummigranulat mindern Trittschall im Außenbereich, indem sie harte Aufprallgeräusche gar nicht erst entstehen lassen und verbleibende Schwingungen dämpfen.
Auf starren Bodenbelägen erzeugen harte Absätze beim Auftreten kurze, kräftige Stöße, die als typische Klackgeräusche hörbar werden. Bei Rollkoffern, Skateboards und Transportwagen entstehen Rattergeräusche, wenn kleine, harte Rollen in Fugen einsinken, gegen Kanten stoßen oder beim Überfahren von Höhenunterschieden kurz abheben und wieder auf die Fläche treffen. Je breiter die Fugen und je größer die Höhenunterschiede sind, desto stärker fallen diese Stöße aus.
Elastische Gehwegplatten und Gummiverbundpflaster geben unter Absätzen und Rollen leicht nach. Bei harten Absätzen wird der Stoß so abgefedert, dass das typische Klackgeräusch gar nicht erst entsteht. Kalibrierte Gehwegplatten ohne Fase an den Kanten bilden eine fast fugenlose Lauffläche. Kleine Rollen laufen ruhig über den elastischen Gummiboden, sodass die für starre Beläge typischen Rattergeräusche ausbleiben.
Die innere Dämpfung der Gehwegplatten aus Gummigranulat schwächt die verbleibenden Schwingungen zusätzlich und verringert ihre Übertragung als Körperschall in den Untergrund. Gehwegplatten aus Gummigranulat wirken somit wie begehbare Schallschutzplatten für Wege, Durchgänge und Innenhöfe. In Hotel- und Wohnanlagen sind sie ein wirksames Mittel, um die Geräuschbelastung deutlich zu senken.