Fallschutzplatte, 215 cm Fallhöhe FS "Rattan Lounge"
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EAN: 4251469356238 | Artikelnummer: 5623
Die 8 cm starke Fallschutzplatte mit farbiger EPDM-Nutzschicht bietet geprüfte Sicherheit bis zu einer kritischen Fallhöhe von 215 cm. Sie eignet sich für Spiel- und Bewegungsflächen im Innen- und Außenbereich, auf denen Stürze aus mittlerer Fallhöhe zuverlässig abgefangen werden müssen. Sie wird unter Spiel- und Klettergeräten wie Kletterwänden, Boulderbereichen, Klettertürmen oder Schaukeln eingesetzt, also überall dort, wo ein Sturz aus erhöhter Position möglich ist. Ihre elastische Struktur schafft einen rutschhemmenden, gelenkschonenden und langlebigen Spielboden.
Typische Anwendungen
Die Fallschutzplatte ist für Spielflächen mit einer kritischen Fallhöhe bis 215 cm konzipiert und bietet dort eine zuverlässige Stoßdämpfung. Typische Einsatzorte sind Kletterwände, Boulderbereiche, Schaukeln, Klettertürme oder kombinierte Spielstrukturen, bei denen eine erhöhte Absorptionsleistung erforderlich ist. Die offenporige EPDM-Oberfläche und die strukturierte Unterseite ermöglichen einen schnellen Abfluss von Regenwasser und tragen dazu bei, dass die Spielfläche auch bei Feuchtigkeit sicher genutzt werden kann. Die Platte eignet sich für den ganzjährigen Einsatz im Innen- und Außenbereich.
Material & Aufbau
Die Fallschutzplatte besitzt einen zweischichtigen Aufbau:
– Eine farbstabile, schadstofffreie und UV-beständige EPDM-Nutzschicht, die vollständig durchgefärbt ist und sich angenehm anfühlt.
– Eine elastische Funktionsschicht aus PU-gebundenem ELT-Gummigranulat (ELT = End of Life Tyres), deren Rückstellvermögen und Materialstruktur die Stoßdämpfung gewährleisten.
Die strukturierte Unterseite aus umgedrehten Pyramidenstümpfen erhöht die Formstabilität, unterstützt die Drainage und stärkt die stoßdämpfenden Eigenschaften des Systems.
Verbindung & Verlegung
Die Verlegung erfolgt im Halbversatz. Seitliche Kunststoff-Steckverbinder verbinden die Gummimatten reihenübergreifend und verhindern ein seitliches Verschieben. Eine umlaufende Randeinfassung ist zwingend notwendig. Geeignete Untergründe sind tragfähige, feste Flächen wie Beton, Asphalt, Verbundpflaster, geeignete Dachabdichtungen sowie Kunststoff-Rasengitter (Kiesgitter). Eine Verlegung in Splitt, Sand oder losem Kies ist nicht möglich.
Eigenschaften & Sicherheit
Die Fallschutzplatte erfüllt die Anforderungen der EN 1177 für eine kritische Fallhöhe von 215 cm. Sie ist rutschhemmend, frostsicher, UV-stabilisiert, wasserdurchlässig und toxikologisch unbedenklich. Ihre EPDM-Oberfläche ist farbstabil, beständig gegen chlorhaltiges Wasser und angenehm im Hautkontakt. Das Brandverhalten entspricht der Klassifizierung Cfl-s1.
Pflege & Wirtschaftlichkeit
Eine Spielfläche, die mit Fallschutzplatten aus Gummigranulat ausgelegt ist, bleibt dauerhaft stabil und funktionsfähig. Sie benötigt nur wenig Pflege und ist somit die wirtschaftlichste und dauerhaft verlässlichste Art des stoßdämpfenden Bodenbelags für Innen- und Außenbereiche. Die EPDM-Oberfläche lässt sich bei Bedarf unkompliziert durch Abkehren oder Abspülen reinigen.
Rabatt
Produkt-Highlights
Vorteile
Produktdetails – Material und Struktur
Vergleichswerte
Um die benötigte Menge an Platten für Ihre Fläche zu ermitteln, nutzen Sie einfach den integrierten Verlegeplaner im Onlineshop. Dieses hilfreiche Tool finden Sie direkt auf der jeweiligen Produktseite – unterhalb von Preis und Mengenauswahl. Mit einem Klick auf den Button „Verlegung planen“ öffnet sich der Verlegeplaner sofort im Browser, ganz ohne Registrierung oder Installation.
Geben Sie dort die Maße Ihrer Fläche ein – zum Beispiel Länge und Breite in Metern. Das Tool berechnet daraufhin automatisch die Gesamtzahl der benötigten Platten, inklusive eines realistischen Verschnitts. Zusätzlich wird ein passendes Verlegemuster angezeigt, das Ihnen bei der Planung und Umsetzung hilft. Die Anwendung ist intuitiv, kostenlos und sofort einsatzbereit – ideal zur exakten Mengenermittlung für Ihr Projekt.
Eine fachgerechte Verlegung ist entscheidend für die Funktion, Sicherheit und Langlebigkeit von Fallschutzmatten und Fallschutzplatten. Je nach Einsatzbereich, Untergrund und Plattentyp gelten unterschiedliche Anforderungen und empfohlene Verfahren.
Geeigneter Unterbau – tragfähig, eben, versickerungsoffen
Für den Außenbereich empfiehlt WARCO eine dauerhaft stabile, wasserdurchlässige Tragschicht. Bewährt haben sich Kunststoff-Wabengitter (Kiesgitter) oder ein vorhandener, gebundener und dränfähiger Unterbau wie etwa Drainbeton. Ist die Tragschicht nicht wasserdurchlässig, muss bei witterungsexponierten Flächen ein Gefälle von mindestens 1,5 % zur Entwässerung eingeplant werden. Eine Verlegung auf Schüttgütern wie Sand, Splitt oder Kies ist nicht zu empfehlen – sie verlagern sich unter elastischen Platten und führen zu Instabilität.
Verlegung im Verband oder mit Verbindungssystem
Je nach Ausführung werden die Matten und Platten im Halbverband oder Kreuzverband verlegt. WARCO bietet zwei Verbindungssysteme: Kunststoffdübel oder formschlüssige Puzzle-Verzahnungen. Besonders die Puzzle-Verzahnung verhindert zuverlässig ein Auseinanderdriften der Fläche und sorgt für dauerhafte Lagestabilität.
Schnittarbeiten und Anpassung
Die Platten lassen sich passgenau zuschneiden – mit einer Kreissäge, Stichsäge (jeweils mit geeignetem Sägeblatt für Gummi oder Holz) oder auch einem Cuttermesser. Auf exakte Kanten und saubere Abschlüsse sollte vor allem an Rändern, Übergängen und Einfassungen geachtet werden.
Randeinfassungen und Stolperschutz
Offene Kanten sollten grundsätzlich mit Rand- oder Keilplatten abgeschlossen werden, um Stolperstellen zu vermeiden. In öffentlich zugänglichen Bereichen – z. B. auf Spielplätzen – ist eine umlaufende Einfassung mit Rahmenprofilen, Bordsteinen oder niedrigen Einfassungen sinnvoll – bei Platten mit Kunststoffdübeln sogar erforderlich.
Verklebung und Fixierung (optional)
Auf festen Untergründen wie Beton oder Asphalt können Fallschutzmatten punktuell oder vollflächig verklebt werden – zum Beispiel mit einem 1K-PU-Kleber. Auch eine Verklebung der Platten untereinander – insbesondere am Rand – ist möglich und stabilisiert die Fläche zusätzlich. Rand- oder Eckplatten mit abgeschrägter Keilform sollten auf festem Untergrund immer verklebt werden.
Verlegung bei geeigneter Witterung
Die Verlegung sollte bei Temperaturen zwischen 5 °C und 17 °C erfolgen. Vor der Verlegung ist eine Akklimatisierung des Materials erforderlich. Die Platten müssen trocken gelagert worden sein. Bei starker Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung neigen die Platten zur Ausdehnung – deshalb sollte bei Temperaturen über 18 °C sowie bei direkter Sonneneinstrahlung nicht verlegt werden.
WARCO bietet verschiedene Verbindungssysteme für Bodenplatten, die sich in Aufbau, Verbindungstechnik und Sichtbarkeit unterscheiden. Hier die wichtigsten Unterschiede im Detail:
Puzzleverbindung (sichtbar)
Bei dieser Verbindung sind die Plattenkanten mit einer an Puzzleverzahnung oder Pilze erinnernden Struktur versehen. Beim Verlegen greifen die Zahnleisten benachbarter Platten formschlüssig ineinander und erzeugen so eine durchgängige Verbindung über die gesamte Plattenhöhe.
Die Verzahnung kann entweder direkt beim Pressvorgang entstehen oder nach dem Aushärten der Platte präzise ausgeschnitten werden. Ob das Zahnmuster in der Fläche optisch in Erscheinung tritt, hängt von der Kantenausführung (z. B. mit oder ohne Fase) sowie von der Farbgebung der Oberfläche ab.
Die symmetrische Geometrie der Verbindung sorgt für eine gleichmäßige Krafteinleitung und macht die Puzzleverbindung zur stabilsten Verbindungsform.
Steckverbinder (Kunststoffdübel)
Hierbei handelt es sich um separate Verbindungselemente, in der Regel runde Kunststoffdübel, die seitlich in vorbereitete Bohrungen der Platten eingesteckt werden. Die Platten selbst besitzen glatte, gerade Kanten, ähnlich einer Betonplatte.
Die Verlegung erfolgt im Halbverband (T-Fuge): Jede Platte wird durch Dübel mit zwei Platten der darüberliegenden und zwei der darunterliegenden Reihe verbunden. Diese Verbindung verhindert ein seitliches Verschieben, erlaubt jedoch eine gewisse Längsbewegung entlang der Dübelausrichtung. Aus diesem Grund ist eine umlaufende Randeinfassung erforderlich, um die Fläche zu stabilisieren.
Verdeckte Puzzleverbindung
Diese Verbindung basiert technisch auf der klassischen Puzzleverzahnung, ist jedoch so konstruiert, dass sie im verlegten Zustand unsichtbar bleibt. Die Verzahnung befindet sich auf der Unterseite der Platte und ist in einen Stufenfalz integriert.
Zwei Plattenseiten verfügen über ein positives Zahnprofil, zwei über ein passendes negatives. Beim Verlegen greifen die Platten von unten formschlüssig ineinander und bilden eine dauerhafte, mechanisch sichere Verbindung. Von oben ergibt sich ein geschlossenes, fugenbündiges Erscheinungsbild mit gleichmäßiger Geometrie, das meist die Form eines klassischen Schachbrettmusters hat.
Die erforderliche Dicke von Fallschutzmatten und Fallschutzplatten richtet sich nach der kritischen Fallhöhe, die sie absichern sollen. Grundsätzlich gilt: Je höher die kritische Fallhöhe – also die mögliche Absturzhöhe – desto dicker müssen die Fallschutzmatten bzw. Fallschutzplatten sein, vorausgesetzt, sie bieten die geforderte Stoßdämpfung.
Typische Werte für Dicke und Fallhöhe von Fallschutzmatten und Fallschutzplatten:
– Bis 100 cm Fallhöhe: ca. 30 mm Dicke
– Bis 150 cm Fallhöhe: 40–50 mm Dicke
– Bis 200 cm Fallhöhe: 65–80 mm Dicke
– Bis 300 cm Fallhöhe: 90–100 mm Dicke
Lebensdauer hängt auch von der Dicke ab
Für eine bestimmte Fallhöhe sind häufig mehrere Plattendicken zertifiziert, insbesondere im Vergleich zwischen unterschiedlichen Fabrikaten. Dabei gilt: Je dünner die Platte bei gleicher Fallhöhe ist, desto stärker wird sie in der täglichen Nutzung beansprucht – und desto schneller verschleißt das Material. Dickere und schwerere Platten bieten bei gleicher Fallhöhe meist eine höhere Lebensdauer.
Auch der Untergrund spielt eine Rolle
Ein ungebundener, elastischer Untergrund kann die Dämpfung zusätzlich unterstützen, wird bei der Bewertung der Fallhöhe jedoch nicht berücksichtigt. Auf harten Flächen wie Asphalt oder Beton muss die gesamte stoßdämpfende Wirkung von der Platte selbst geleistet werden. Deshalb erfolgt die Prüfung von Fallschutzmatten und Fallschutzplatten nach EN 1177 grundsätzlich auf Beton.
Zertifizierte Produkte verwenden
Entscheidend ist nicht allein die Dicke, sondern vor allem die zertifizierte kritische Fallhöhe. WARCO bietet Fallschutzmatten und Fallschutzplatten in verschiedenen Ausführungen, die jeweils nach DIN EN 1177 geprüft sind und eine klar ausgewiesene Schutzleistung bieten.
Der Boden unter einer Kletterwand muss zuverlässig vor Verletzungen schützen, insbesondere bei Stürzen. Welche Anforderungen an den Untergrund zu stellen sind, hängt von der potenziellen Fallhöhe ab. Maßgeblich ist die Norm DIN EN 1176.
Fallhöhe bis 60 cm
Bei geringen Höhen ist kein spezieller Fallschutz vorgeschrieben. Dennoch sollte der Boden weich und dämpfend sein, zum Beispiel Rasen oder lockerer Boden ohne Steine. Die Fläche muss regelmäßig gepflegt werden, um dauerhaft sicher zu bleiben.
Fallhöhe von 60 cm bis 1 m
Hier genügt ein ungebundener, weicher und hindernisfreier Boden, zum Beispiel gewachsene Erde oder eine Rasenfläche, vorausgesetzt, die Fläche ist eben und frei von harten Objekten. Festgetretener Boden oder harter, ausgetrockneter Rasen sind ungeeignet.
Fallhöhe von 1 m bis 1,50 m
In diesem Bereich ist ein gut gepflegter Rasen zulässig, sofern er weder festgetreten noch lückenhaft ist. Bei regelmäßiger oder intensiver Nutzung der Fläche empfiehlt sich der Einsatz von Fallschutzplatten.
Fallhöhe von 1,50 m bis 2 m
Ab dieser Höhe ist ein stoßdämpfender Belag vorgeschrieben. Geeignet sind Schüttmaterialien wie Fallschutzsand, Fallschutzkies, Rindenmulch oder Holzhackschnitzel mit einer Schichtdicke von jeweils mindestens 40 cm. Diese muss regelmäßig überprüft, gereinigt und bei Bedarf nachgefüllt werden. Eine pflegeleichte, auf Dauer günstige und vor allem sichere Alternative sind Fallschutzplatten aus Gummigranulat.
Fallhöhe über 2 m
Ab einer Fallhöhe von mehr als zwei Metern ist ein zertifizierter Fallschutz nach DIN EN 1177 zwingend erforderlich. WARCO bietet dafür robuste Fallschutzplatten aus Gummigranulat, die je nach Ausführung Stürze aus bis zu drei Metern Höhe sicher dämpfen. Sie sind langlebig, rutschhemmend, witterungsbeständig und wartungsarm – ideal für dauerhaft sichere Kletterwände im Freien.