Fallschutzplatte, 135 cm Fallhöhe FS "Blassgrün"
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EAN: 4251469355385 | Artikelnummer: 5538
Die 4,5 cm starke Fallschutzplatte bietet geprüfte Sicherheit bis zu einer kritischen Fallhöhe von 135 cm und eignet sich für Spiel- und Bewegungsflächen im Innen- und Außenbereich, auf denen niedrige Fallhöhen bis 135 cm abgesichert werden müssen. Eingesetzt wird sie häufig unter kleinen Rutschen, Podesten, Balanciergeräten oder Spielhäusern sowie auf Spielinseln und in Kindergärten. Ihre elastische Struktur sorgt für einen trittsicheren, gelenkschonenden und dauerhaft attraktiven Spielboden.
Typische Anwendungen
Diese Fallschutzplatte ist für Spielbereiche mit niedrigen Fallhöhen bis 135 cm konzipiert und bietet dort eine stabile und zuverlässige Aufpralldämpfung. Sie eignet sich besonders für kompakte Spielflächen mit kleinen Rutschen, Podesten, Balanciergeräten oder modular aufgebauten Spielkombinationen. Die offenporige Oberfläche und die profilierte Unterseite ermöglichen den schnellen Abfluss von Regenwasser und tragen dazu bei, dass der Spielplatz auch bei feuchter Witterung gut nutzbar bleibt. Die Platte kann ganzjährig innen wie außen eingesetzt werden.
Material & Aufbau
Die Fallschutzplatte besitzt einen zweischichtigen Aufbau:
– Eine vollfarbige EPDM-Nutzschicht aus synthetischem Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, die durch hohe Farbstabilität, dauerhafte UV-Beständigkeit und toxikologische Unbedenklichkeit überzeugt.
– Eine elastische Funktionsschicht aus PU-gebundenem ELT-Gummigranulat, die aufgrund ihrer Elastizität und ihres Rückstellvermögens die stoßdämpfenden Eigenschaften gewährleistet.
Die strukturierte Unterseite in Form umgedrehter Pyramidenstümpfe verbessert die Formstabilität, unterstützt die Drainage und verstärkt die funktionale Stoßdämpfung.
Verbindung & Verlegung
Die Verlegung erfolgt im Halbversatz. Seitliche Kunststoff-Steckverbinder verbinden die Gummimatten reihenübergreifend miteinander und verhindern ein seitliches Verschieben. Eine umlaufende Randeinfassung ist zwingend erforderlich. Als Untergrund eignen sich tragfähige, feste Flächen wie Beton, Asphalt, Verbundpflaster, Dachabdichtungen und Kunststoff-Rasengitter (Kiesgitter). Eine Verlegung in Splitt, Sand oder losem Kies ist nicht möglich.
Eigenschaften & Sicherheit
Die 4,5 cm dicke Fallschutzplatte erfüllt die Anforderungen der EN 1177 für eine kritische Fallhöhe von 135 cm. Sie ist rutschhemmend, frostsicher und dämpft Stöße, Schwingungen und Trittschall zuverlässig ab. Die EPDM-Oberfläche ist farbstabil, UV-beständig und schadstofffrei, und die Fallschutzplatte als Ganzes ist toxikologisch unbedenklich. Sie eignet sich damit für Spielflächen im privaten und öffentlichen Bereich.
Pflege & Wirtschaftlichkeit
Da eine mit Fallschutzplatten ausgelegte Spielfläche dauerhaft stabil und funktionsfähig bleibt und nur wenig Pflege benötigt, sind Fallschutzplatten aus Gummigranulat eine besonders wirtschaftliche und langfristig verlässliche Variante für stoßdämpfende Bodenbeläge auf Spielflächen im Innen- und Außenbereich. Die EPDM-Oberfläche ist farbstabil, UV-beständig und lässt sich bei Bedarf unkompliziert durch Abspülen oder Abkehren reinigen.
Rabatt
Produkt-Highlights
Vorteile
Produktdetails – Material und Struktur
Vergleichswerte
Um die benötigte Menge an Platten für Ihre Fläche zu ermitteln, nutzen Sie einfach den integrierten Verlegeplaner im Onlineshop. Dieses hilfreiche Tool finden Sie direkt auf der jeweiligen Produktseite – unterhalb von Preis und Mengenauswahl. Mit einem Klick auf den Button „Verlegung planen“ öffnet sich der Verlegeplaner sofort im Browser, ganz ohne Registrierung oder Installation.
Geben Sie dort die Maße Ihrer Fläche ein – zum Beispiel Länge und Breite in Metern. Das Tool berechnet daraufhin automatisch die Gesamtzahl der benötigten Platten, inklusive eines realistischen Verschnitts. Zusätzlich wird ein passendes Verlegemuster angezeigt, das Ihnen bei der Planung und Umsetzung hilft. Die Anwendung ist intuitiv, kostenlos und sofort einsatzbereit – ideal zur exakten Mengenermittlung für Ihr Projekt.
Eine fachgerechte Verlegung ist entscheidend für die Funktion, Sicherheit und Langlebigkeit von Fallschutzmatten und Fallschutzplatten. Je nach Einsatzbereich, Untergrund und Plattentyp gelten unterschiedliche Anforderungen und empfohlene Verfahren.
Geeigneter Unterbau – tragfähig, eben, versickerungsoffen
Für den Außenbereich empfiehlt WARCO eine dauerhaft stabile, wasserdurchlässige Tragschicht. Bewährt haben sich Kunststoff-Wabengitter (Kiesgitter) oder ein vorhandener, gebundener und dränfähiger Unterbau wie etwa Drainbeton. Ist die Tragschicht nicht wasserdurchlässig, muss bei witterungsexponierten Flächen ein Gefälle von mindestens 1,5 % zur Entwässerung eingeplant werden. Eine Verlegung auf Schüttgütern wie Sand, Splitt oder Kies ist nicht zu empfehlen – sie verlagern sich unter elastischen Platten und führen zu Instabilität.
Verlegung im Verband oder mit Verbindungssystem
Je nach Ausführung werden die Matten und Platten im Halbverband oder Kreuzverband verlegt. WARCO bietet zwei Verbindungssysteme: Kunststoffdübel oder formschlüssige Puzzle-Verzahnungen. Besonders die Puzzle-Verzahnung verhindert zuverlässig ein Auseinanderdriften der Fläche und sorgt für dauerhafte Lagestabilität.
Schnittarbeiten und Anpassung
Die Platten lassen sich passgenau zuschneiden – mit einer Kreissäge, Stichsäge (jeweils mit geeignetem Sägeblatt für Gummi oder Holz) oder auch einem Cuttermesser. Auf exakte Kanten und saubere Abschlüsse sollte vor allem an Rändern, Übergängen und Einfassungen geachtet werden.
Randeinfassungen und Stolperschutz
Offene Kanten sollten grundsätzlich mit Rand- oder Keilplatten abgeschlossen werden, um Stolperstellen zu vermeiden. In öffentlich zugänglichen Bereichen – z. B. auf Spielplätzen – ist eine umlaufende Einfassung mit Rahmenprofilen, Bordsteinen oder niedrigen Einfassungen sinnvoll – bei Platten mit Kunststoffdübeln sogar erforderlich.
Verklebung und Fixierung (optional)
Auf festen Untergründen wie Beton oder Asphalt können Fallschutzmatten punktuell oder vollflächig verklebt werden – zum Beispiel mit einem 1K-PU-Kleber. Auch eine Verklebung der Platten untereinander – insbesondere am Rand – ist möglich und stabilisiert die Fläche zusätzlich. Rand- oder Eckplatten mit abgeschrägter Keilform sollten auf festem Untergrund immer verklebt werden.
Verlegung bei geeigneter Witterung
Die Verlegung sollte bei Temperaturen zwischen 5 °C und 17 °C erfolgen. Vor der Verlegung ist eine Akklimatisierung des Materials erforderlich. Die Platten müssen trocken gelagert worden sein. Bei starker Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung neigen die Platten zur Ausdehnung – deshalb sollte bei Temperaturen über 18 °C sowie bei direkter Sonneneinstrahlung nicht verlegt werden.
WARCO bietet verschiedene Verbindungssysteme für Bodenplatten, die sich in Aufbau, Verbindungstechnik und Sichtbarkeit unterscheiden. Hier die wichtigsten Unterschiede im Detail:
Puzzleverbindung (sichtbar)
Bei dieser Verbindung sind die Plattenkanten mit einer an Puzzleverzahnung oder Pilze erinnernden Struktur versehen. Beim Verlegen greifen die Zahnleisten benachbarter Platten formschlüssig ineinander und erzeugen so eine durchgängige Verbindung über die gesamte Plattenhöhe.
Die Verzahnung kann entweder direkt beim Pressvorgang entstehen oder nach dem Aushärten der Platte präzise ausgeschnitten werden. Ob das Zahnmuster in der Fläche optisch in Erscheinung tritt, hängt von der Kantenausführung (z. B. mit oder ohne Fase) sowie von der Farbgebung der Oberfläche ab.
Die symmetrische Geometrie der Verbindung sorgt für eine gleichmäßige Krafteinleitung und macht die Puzzleverbindung zur stabilsten Verbindungsform.
Steckverbinder (Kunststoffdübel)
Hierbei handelt es sich um separate Verbindungselemente, in der Regel runde Kunststoffdübel, die seitlich in vorbereitete Bohrungen der Platten eingesteckt werden. Die Platten selbst besitzen glatte, gerade Kanten, ähnlich einer Betonplatte.
Die Verlegung erfolgt im Halbverband (T-Fuge): Jede Platte wird durch Dübel mit zwei Platten der darüberliegenden und zwei der darunterliegenden Reihe verbunden. Diese Verbindung verhindert ein seitliches Verschieben, erlaubt jedoch eine gewisse Längsbewegung entlang der Dübelausrichtung. Aus diesem Grund ist eine umlaufende Randeinfassung erforderlich, um die Fläche zu stabilisieren.
Verdeckte Puzzleverbindung
Diese Verbindung basiert technisch auf der klassischen Puzzleverzahnung, ist jedoch so konstruiert, dass sie im verlegten Zustand unsichtbar bleibt. Die Verzahnung befindet sich auf der Unterseite der Platte und ist in einen Stufenfalz integriert.
Zwei Plattenseiten verfügen über ein positives Zahnprofil, zwei über ein passendes negatives. Beim Verlegen greifen die Platten von unten formschlüssig ineinander und bilden eine dauerhafte, mechanisch sichere Verbindung. Von oben ergibt sich ein geschlossenes, fugenbündiges Erscheinungsbild mit gleichmäßiger Geometrie, das meist die Form eines klassischen Schachbrettmusters hat.
Die erforderliche Dicke von Fallschutzmatten und Fallschutzplatten richtet sich nach der kritischen Fallhöhe, die sie absichern sollen. Grundsätzlich gilt: Je höher die kritische Fallhöhe – also die mögliche Absturzhöhe – desto dicker müssen die Fallschutzmatten bzw. Fallschutzplatten sein, vorausgesetzt, sie bieten die geforderte Stoßdämpfung.
Typische Werte für Dicke und Fallhöhe von Fallschutzmatten und Fallschutzplatten:
– Bis 100 cm Fallhöhe: ca. 30 mm Dicke
– Bis 150 cm Fallhöhe: 40–50 mm Dicke
– Bis 200 cm Fallhöhe: 65–80 mm Dicke
– Bis 300 cm Fallhöhe: 90–100 mm Dicke
Lebensdauer hängt auch von der Dicke ab
Für eine bestimmte Fallhöhe sind häufig mehrere Plattendicken zertifiziert, insbesondere im Vergleich zwischen unterschiedlichen Fabrikaten. Dabei gilt: Je dünner die Platte bei gleicher Fallhöhe ist, desto stärker wird sie in der täglichen Nutzung beansprucht – und desto schneller verschleißt das Material. Dickere und schwerere Platten bieten bei gleicher Fallhöhe meist eine höhere Lebensdauer.
Auch der Untergrund spielt eine Rolle
Ein ungebundener, elastischer Untergrund kann die Dämpfung zusätzlich unterstützen, wird bei der Bewertung der Fallhöhe jedoch nicht berücksichtigt. Auf harten Flächen wie Asphalt oder Beton muss die gesamte stoßdämpfende Wirkung von der Platte selbst geleistet werden. Deshalb erfolgt die Prüfung von Fallschutzmatten und Fallschutzplatten nach EN 1177 grundsätzlich auf Beton.
Zertifizierte Produkte verwenden
Entscheidend ist nicht allein die Dicke, sondern vor allem die zertifizierte kritische Fallhöhe. WARCO bietet Fallschutzmatten und Fallschutzplatten in verschiedenen Ausführungen, die jeweils nach DIN EN 1177 geprüft sind und eine klar ausgewiesene Schutzleistung bieten.